Travemündes Handballerinnen laden Akkus auf

Lübeck. Nach dem verlorenen Drittliga-Spitzenspiel ist vor dem Saison-Endspurt: Auch wenn die Handballerinnen des TSV Travemünde — wie bereits berichtet — als Tabellenführer gegen den ärgsten Verfolger HC Leipzig II am Steenkamp ein 28:32 (13:15) quittieren mussten, blicken sie zuversichtlich auf die drei noch ausstehenden Partien in Brandenburg (27. April), gegen Owschlag (4. Mai) und beim SV Henstedt-Ulzburg (10. Mai).

Gestern Abend ließ TSV-Coach Thomas Kruse das Training ausfallen und meinte: „Die Mädels waren gegen Leipzig doch etwas nervöser als gedacht, sollen jetzt erst ‘mal die Köpfe frei bekommen und Abstand gewinnen, auch wenn das eigentlich eine ganz normale Niederlage war.“ Insofern kommt den „Raubmöwen“ die Punktspielpause ganz gelegen, um die Akkus nach kurzer Verschnaufpause wieder aufladen und den Endspurt im Titelrennen nach Ostern von der Pole Position aus in Bestbesetzung anziehen zu können.

Im (vorerst) letzten Rückblick auf die dritte Saisonschlappe rechnet Kruse vor: „Dass Franzi Haupt, Frederikke Lærke und Katharina Naleschinski gleich alle fünf Siebenmeter verworfen haben, kommt auch nicht alle Tage vor und war ein Ausdruck unseres diesmal viel zu dünnen Nervenkostüms. Hätten wir alle versenkt, wäre ein Sieg drin gewesen.“ Aber er räumt fairerweise auch ein: „Leipzig war einfach das bessere Team und hat sich den Sieg bei uns 100-prozentig verdient.“
 
 
 
 

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