Travemünder Schützenfest beim 42:22 in Oschatz

Oschatz. Der Sachsen-Trip in das gut 505 Kilometer entfernte Oschatz hat sich für die „Raubmöwen“ gelohnt: Travemündes torhungrige Drittliga-Handballerinnen wurden ihrer Favoritenrolle als Spitzenreiter auch bei den SHV-Frauen gerecht und feierten in der Rosental-Sporthalle ein 42:22 (21:12)-Schützenfest.

Dass die TSV-Titelanwärterinnen trotz der gut sechsstündigen Anfahrt nicht nur das 32:25 aus der Hinrunde bestätigten, sondern im 22. Saisonspiel auch erstmals die 40-Tore-Schallmauer durchbrachen, war auch und vor allem Franziska Haupt zu verdanken: „Erfreute“ sich die LN-Sportlerin des Jahres 2013 zuletzt im Ostseederby gegen Wismar noch einer konsequenten Manndeckung und musste sich mit fünf Treffern begnügen, so durfte sie gestern „befreit“ aufspielen und brachte es am Ende auf 15 Torerfolge (davon drei per Siebenmeter).

„Allerdings haben sich dafür auch ihre Nebenleute prima ins Zeug gelegt“, betonte TSV-Coach Thomas Kruse und lobte das „von Anwurf bis Abpfiff disziplinierte Auftreten unseres Teams“. Und schob nach: „Ohne arrogant ‘rüberkommen zu wollen: Wir haben einfach unsere höhere Qualität bewiesen.“

Ein persönliches Jubiläum feierte Leonie Wulf: Die 24-jährige TSV-Kapitänin erzielte mit ihrem dritten von am Ende fünf Treffern ihr 100. Saisontor.

Travemünde: Röhr - Haupt (15/3), Wulf, Riehl, Wessoly (je 5), Kieckbusch (4), Lærke (4/2), Krey, Naleschinski (je 2), Stammer.

Zeitstrafen: SHV 3 - TSV 2. Siebenmeter: 1/2 - 5/5.

Spielfilm: 2:4 (5.), 4:8 (10.), 8:13 (17.), 9:17 (25.), 12:21 (30.) - 14:24 (34.), 18:29 (45.), 19:34 (49.), 22:39 (57.), 22:42 (60.).
 
 
 
 

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