Travemünde: Zwei Siege noch bis zum Titel

Brandenburg. Die Raubmöwen flattern weiter Richtung Titel: Beim abgeschlagenen Drittliga-Schlusslicht Brandenburg gaben sich Travemündes Handballerinnen keine Blöße, siegten souverän 34:16 (21:8). Noch zwei Siege fehlen zur Meisterschaft. „Ich glaube nicht, dass Leipzig noch patzt. Wir wollen auch die letzten beiden Partien gewinnen. Dafür müssen wir die positive Anspannung hoch halten“, erklärt TSV-Coach Thomas Kruse.

Gegen die noch sieglosen Brandenburgerinnen hatten die Raubmöwen keine Mühe. Bereits in der ersten Halbzeit baute Travemünde die Führung auf 21:8 aus. „Nach der Pause haben wir viel durchgewechselt und einige Formationen ausgetestet. Die Abwehr hat funktioniert. Im Angriff gab es einige Abstimmungsprobleme“, erklärte Kruse, dem aber wichtig war, dass alle Spielerinnen zum Einsatz gekommen sind.

Travemünde setzte sich schließlich auch in der zweiten Halbzeit gegen überforderte Brandenburgerinnen durch. Eine Schrecksekunde gab es dennoch: Leonie Wulf prallte mit dem Gesicht ohne gegnerische Einwirkung auf den Hallenboden, musste ins Krankenhaus. „Ein Arzt aus dem Publikum hat die Platzwunde vor Ort versorgt, in der Klinik wurde sie genäht. Ich denke, sie wird in der Woche nur reduziert trainieren können“, berichtete Kruse.

Als vorletzte Aufgabe steht jetzt das letzte Saison-Heimspiel gegen Owschlag an (So., 15 Uhr). Kruse: „In einem Derby gibt es noch mal eine andere Motivation. Unsere Hinspiele waren nicht gut. In der Woche werden wir daher an Kleinigkeiten arbeiten.“

Travemünde: Röhr — Wulf 4, Krey 2, Stammer 4, Riehl 3, Naleschinski, Schmidt 3, Haupt 9/3, Lærke, Kieckbusch 3, Wessoly 6.
 
 
 
 

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