Travemünde vor Traditions-Törn nach Wismar

Wismar - Für die Handballerinnen des TSV Travemünde steht morgen eine besondere Drittliga-Tour an: Die „Raubmöwen” müssen um 16 Uhr als Tabellenzweiter zum Ostsee-Derby bei der siebtplatzierten TSG Wismar auflaufen.

TSV-Trainer Thomas Kruse weiß aus guten alten Zweitliga-Zeiten um die Brisanz dieses Duells und sagt: „Das ist immer ein echtes Event. Viele Spielerinnen haben das zwar noch nicht mitgemacht. Aber das ist kein Nachteil.”

Beide Teams waren zuletzt siegreich: Travemünde mit 35:29 beim HC Salzland, Wismar mit 32:17 gegen Frankfurt. „Das wird eine interessante Partie vor bestimmt 700 Zuschauern oder mehr. Da brauche ich keine Spielerin mehr extra zu motivieren”, freut sich Kruse auf das Match und meint rückblickend: „In der ersten Halbzeit in Staßfurt haben wir zu viele Tore kassiert. Das haben wir aufgearbeitet. Auch am Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile haben wir gefeilt - das Timing wird immer besser.” Er ist zuversichtlich für morgen und betont: „Unsere Basisarbeit ist getan. Jetzt geht's nur noch um Kleinigkeiten.”

Neuzugang Frederikke Lærke war zuletzt mit zehn Toren zwar beste TSV-Werferin und soll auch in Wismar wieder eine Stütze sein. Kruse relativiert jedoch: „Unsere Rückraumbesetzung ist tatsächlich sehr gut. Aber sie ist noch lange nicht voll angekommen und kann sogar noch viel mehr.”

Zur Personallage: Unter der Woche konnte die „vergrippte” Laura Riehl zwar nicht mittrainieren, ist aber morgen dabei. Bis auf Katharina Naleschinski und Malin Stammer (beide Bänderriss im Knöchel) ist der Kader ansonsten komplett.
 
 
 
 

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