Travemünde lässt Oschatz abblitzen

Lübeck - Nach der Derby-Pleite in Wismar bogen die Drittliga-Handballerinnen des TSV Travemünde mit einem hochverdienten 32:25 (14:13) über den SHV Oschatz vor 200 Zuschauem am Steenkamp wieder auf die Siegerstraße ein.

Den glanzlosen siebten Saisonerfolg kommentierte TSV-Coach Thomas Kruse unaufgeregt: „Sobald wir konsequent und konzentriert gespielt haben, haben wir die Tore gemacht. Wir waren stets Herr der Lage und haben Oschatz nur durch eigene Unzulänglichkeiten immer wieder ins Spiel gebracht." Nach anfänglichem Geplänkel nahm Kruse beim 3:2 (10.) das erste Team-Timeout. Und nach dem 9:9 durch Laura Riehl (23.) legte der TSV auch eine Mini-Serie hin und setzte sich durch zwei Treffer von Franziska Haupt und ein Tor von Malin Stammer auf 12:9 (26.) ab. Doch Oschatz kämpfte sich bis zur Pause wieder auf ein Tor heran.

„Kleine Dinge wie das Timing haben noch immer nicht gepasst. Daran müssen wir arbeiten", erklärte Kruse. Durch Fehler im eigenen Spiel konnten sich die eigentlich deutlich überlegenen „Raubmöwen" nie richtig absetzen. Eine im zweiten Durchgang extrem gut aufgelegte Laura Riehl war maßgeblich daran beteiligt, dass der TSV am Ende mit 32:25 siegte.

„Die Leistung war teilweise schwächer als in Wismar. Wir haben unsere Aufgabe aber als Team gelöst. Im zweiten Abschnitt waren wir konsequenter und haben schließlich auch verdient gewonnen", befand Kruse, der in der 57. Minute vom Schiri-Gespann Dr. Mirja Schulz und Tanja Wrobel noch verwarnt wurde.

Travemünde: Pooch, Röhr - Riehl (9), Haupt (7/2), Lærke (4), Wulf, Stammer (je 3), Schmidt, Kieckbusch (je 2), Naleschinski, H.Gahl(je 1), Wessoly, R.Gahl.

Beste Werferin SHV: Vujica (8/2).
Zeitstrafen: 4 - 6
Siebenmeter: 2/2 - 4/5.
 
 
 
 

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