Travemünde ist fit für den Sachsen-Trip

Talent auf Titeljagd: Luisa Kieckbusch (19) traf beim 32:25 im Hinspiel zweimal und will sich auch morgen in Oschatz durchsetzen. © König
Lübeck. Der Countdown läuft: Morgen um 17 Uhr müssen Travemündes TSV-Handballerinnen als Spitzenreiter zum fünftletzten Drittliga-Saisonspiel beim SHV Oschatz antreten. Gut fünf Stunden Fahrtzeit stehen für die „Raubmöwen“ auf dem Programm, ehe es in der sächsischen Kreisstadt 55 Kilometer östlich von Leipzig beim aktuellen Tabellenelften um die nächsten beiden Punkte geht.

Nach der geglückten Derby-Revanche gegen Wismar soll der Endspurt zum Titelgewinn und Zweitliga-Wiederaufstieg in Sachsen fortgesetzt werden. „Wir haben jetzt unser Highlight-Spiel hinter uns. Daher ist es umso wichtiger, dass wir wieder in die Konzentration kommen. Sollten wir die Partie in Oschatz vergeigen, hilft uns das 36:30 über Wismar nicht weiter“, stellt TSV-Trainer Thomas Kruse klar.

Während den „Raubmöwen“ nur noch zwei Siege zur Meisterschaft fehlen, geht es für die SHV-Frauen im Abstiegskampf ums nackte Überleben. So warnt Kruse auch vor jeglicher Überheblichkeit: „Denn Oschatz hat gegen uns überhaupt nichts zu verlieren, und wir haben noch die lange Fahrt in den Knochen. Deswegen dürfen wir dort nicht die Zügel schleifen lassen.“ Zu seiner Erleichterung kann er morgen erneut auf den kompletten Kader zurückgreifen und rechnet so unzweideutig vor: „Da wir als Meister aufsteigen wollen, muss ein Sieg in Oschatz her, um am nächsten Wochenende zu Hause ein echtes Endspiel gegen Leipzig haben zu können.“
 
 
 
 

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