Spiel ums Ganze: Raubmöwen müssen gewinnen, hoffen auf viele Fans

Lübeck – Das letzte Spiel, die letzte Chance – die Raubmöwen des TSV Travemünde erwarten am Sonnabend um 17 Uhr in der Senator-Emil-Possehl-Halle am Steenkamp die SFN Vechta zum Saisonabschluss in der 3. Liga Nord der Frauen. Es geht ums Ganze, denn gewinnen die Gastgeberinnen nicht, sind sie, sofern der HSV Minden-Nord nicht gewinnt, auf dem Relegationsplatz, müssten noch einmal in einem gesonderten Turnier um den Klassenerhalt spielen. Ein Sieg muss her, egal wie!

TSV-Trainer Christoph Nisius hat mit der Mannschaft in der vergangenen Woche gut gearbeitet und alle Spielerinnen sind an Bord. Allerdings ist die Medizinische Abteilung noch immer dabei Lara Fischer (Nackenblockade) und Aleksandra Adamczewska (Hand) wieder ganz fit zu bekommen. Man hofft, dass auch die beiden bis zum entscheidenden Spiel einsatzfähig sind. „Alle wissen um die Bedeutung des Spieles und die Wichtigkeit. Die Mannschaft hat unter der Woche sehr konzentriert und fokussiert gewirkt“, sagt er bei HL-SPORTS.

Vechta, die Königinnen des Unentschieden, ist aber keine Laufkundschaft und die Raubmöwen müssen alles in die Waagschale werfen und um jeden Zentimeter kämpfen. „Es ist aber eine launische Mannschaft. So gewinnen Sie auswärts in Henstedt um dann nur knapp gegen Heidmark zu bestehen“, weiß Nisius und fügt hinzu: „Wir müssen auf uns schauen und angepeitscht durch unsere Fans ins Rollen kommen. Wir sind gut vorbereitet und werden alles geben um auf den neunten Platz zu klettern!“

Dieser rettende neunte Rang wird vor dem letzten Spieltag noch von der TSG Wismar besetzt, die einen Zähler vor den Travemünderinnen stehen. Ein Remis reicht den Raubmöwen nicht, denn der direkte Vergleich geht an die Nordwestmecklenburgerinnen. Die haben es zur gleichen Zeit mit dem Buxtehuder SV II zu tun. Dort haben die Lübeckerinnen in der Vorwoche verloren, rutschten damit wieder auf den Relegationsplatz. Travemündes Verfolger Minden-Nord hat es zuhause mit Spitzenreiter TV Oyten zu tun, der nur einen Punkt Vorsprung auf den SC Henstedt-Ulzburg hat und sich den Titel wohl nicht noch im letzten Moment aus der Hand nehmen lassen möchte.

Nisius und sein Team hoffen derweil auf viele Fans in der heimischen Steenkamphalle und der Coach sagt abschließend: „Wir spielen eine tolle Rückrunde und wollen uns selber belohnen, damit die ganze Arbeit und der Schweiß am Ende nicht umsonst war!“
 
 
 
 

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