Rehabilitation ist Trumpf in Travemünde

Hoch geflogen, unsanft gelandet: Nach der 14:29-Abfuhr an alter Wirkungsstätte will auch die Ex-Henstedterin Mirlinda Hani morgen ihr volles Potenzial gegen den Rostocker HC abrufen. © Felix König/54°
TSV Travemünde — Rostocker HC (Sa., 16.30 Uhr). Aufstehen, Krönchen richten — weiter geht‘s: Nach diesem Motto laufen die jungen „Raubmöwen“ morgen nach der 14:29-Lehrstunde in Henstedt-Ulzburg gegen die Aufsteigerinnen aus Rostock auf, um ihren zweiten Heimsieg landen zu können. Das erhofft sich zumindest TSV-Trainer Olaf Schimpf, der sagt: „Wir haben bei einem ernsthaften, stark besetzten Zweitliga-Anwärter verloren, weil bei uns dort nach gutem Start vorn und hinten im Übereifer nichts mehr klappen wollte. Die Partie gegen Rostock steht unter ganz anderen Vorzeichen — das wird ein Kampfspiel, in das wir immerhin mit ausgeglichenem Punktekonto und ohne persönliche Befindlichkeiten gehen können.“

Dabei hofft Schimpf darauf, dass auch seine erfahreneren Akteurinnen wie die Ex-Henstedterinnen Laura Neu (24) und Mirlinda Hani (25) oder die zweitliga-erprobte Malin Stammer (19) wieder ihr volles Potenzial abrufen und die Jüngsten — wie gewohnt — Vollgas geben.

Neben den langzeitverletzten Jeannine Bollmann, Carlotta Jochims und Jamila Popiol muss Travemünde morgen zwar urlaubshalber zudem ohne Freya Welchert, Lara Fischer und Luisa Karau auskommen. Aber auch Teammanager Christian Görs hat dafür Verständnis und erklärt: „Als der Familienurlaub bei diesen drei Spielerinnen geplant wurde, ahnte noch keiner etwas von ihren Aufgaben als Raubmöwen.“ Und so verspricht Kapitänin Jana Gläfke: „Wir sind alle fit und werden versuchen, die Köpfe wieder frei zu kriegen. Auf jeden Fall werden wir alles geben, um unser tolles Publikum und die Fans, die uns auch in Henstedt bis zuletzt super unterstützt haben, nicht zu enttäuschen.“
 
 
 
 

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