„Raubmöwen” siegen sich in die kurze Winterpause

Zähes Geschäft: Die SVHU-Deckung hatte „Franzi” Haupt zwar ganz gut im Griff, aber dafür trafen ihre Nebenleute umso besser.
Lübeck - Happy End für die Derby-Gastgeberinnen vor 250 Handballfans in der „Steenkamp-Hölle”: Die Drittliga-Frauen des TSV Travemünde verabschiedeten sich mit einem glücklichen, aber verdienten 31:30 (15:12) über die Landesrivalinnen vom SV Henstedt-Ulzburg in die Weihnachtsferien.

Auch wenn die „Raubmöwen” die Tabellenspitze wieder an die punktgleiche Buxtehuder Reserve (32:22 in Brandenburg) abtreten mussten und nur als „Vize” ins neue Jahr rutschen können, meinte TSV-Coach Thomas Kruse: „Das ist mir eigentlich piepegal. Wichtig ist, dass die Mädels den Abschluss der Hinrunde so sensationell erfolgreich hinbekommen haben und auch gegen Henstedt gezeigt haben: Sie haben auf Niederlagen einfach keinen Bock!”

Tatsächlich kam Travemünde erst nach dem 0:2 (2.) auf Touren und gab nach dem Dreierpack von Naleschinski (per Strafwurf), Kieckbusch und Lærke die Richtung vor. Auch wenn „HU” nicht locker ließ, erkämpften sich die TSV-Frauen zur Pause ein 15:12, das dank Lærke und Wessoly auf 17:12 ausgebaut wurde.

Beim 24:24 (49.) und 26:26 (52.) wurde es im „Raubmöwen-Nest” zwar noch einmal etwas unruhiger. „Aber wirklich bange war mir nicht”, gestand Kruse, zumal die starke Wessoly per Doppelschlag und Haupt beim 29:26 (56.) wieder in der Spur waren. „Jetzt sind alle platt, aber zum Glück unverletzt”, so Kruse, der befand: „Die Auszeit bis zum Rückrundenstart am 12. Januar gegen Schwerin haben sie sich verdient.”

TSV: Röhr, Pooch - Lærke (9/5), Wessoly (6), Riehl (4), Haupt, Stammer (je 3), Schmidt (2), Naleschinski (2/2), Wulf, Kieckbusch (je 1).

Siebenmeter: 7/7 - 5/5.
Zeitstrafen: 1 - 5 (Rot: Neu, 56., wg. groben Fouls an Haupt).

Spielfilm: 0:2 (2.), 3:2 (5.), 6:4 (12.), 11:10 (24.), 13:10 (26.), 15:12 (30.), 17:12 (33.), 24:21 (46.), 24:24 (49.), 26:26 (52.), 29:26 (56.), 30:29 (59.), 31:29 (59.), 31:30 (59.).
 
 
 
 

Zurück