„Raubmöwen“ peilen elften Sieg in Folge an

Lübeck. Der Hunger der „Raubmöwen“ ist zurzeit nicht zu stillen. In den vergangenen zehn Partien gingen die Drittliga-Handballerinnen des TSV Travemünde stets als Siegerinnen vom Feld. „Wir strotzen zurzeit vor Selbstvertrauen. Wir konzentrieren uns sehr stark auf uns selbst und sind dadurch in der Rückserie noch stabiler geworden“, sagte Trainer Thomas Kruse. Vor dem heutigen Gastspiel bei der Zweitvertretung des Buxtehuder SV (16 Uhr, Hansestraße) führt der Spitzenreiter das Klassement bereits mit vier Zählern Vorsprung an.

Trotz der jüngsten Siegesserie spart die Mannschaft eben nicht mit der nötigen Selbstkritik. So wurden die Fehler aus dem Spiel beim Dritten Frankfurter HC II (31:30) noch einmal angesprochen. Dort hatten die „Raubmöwen“ satte fünf Siebenmeter verworfen und die Partie dadurch nur unnötig spannend gemacht. „Ich habe bei der Besprechung gemerkt, dass das die Mädels sehr gewurmt hat“, verriet Kruse.

Zwar treten die Travemünderinnen wie schon in der Vorwoche lediglich mit acht Spielerinnen an, für Kruse aber stellt das keinerlei Problem dar. „Das muss funktionieren. Wir haben die nötige Physis“, stellte der Übungsleiter klar. Die „Raubmöwen“ werden in Buxtehude auf Katharina Naleschinski verzichten müssen, die 18-Jährige weilt nämlich bei einem Lehrgang des DHB-Jugendnationalkaders. Dafür steht Rückraumkraft Malin Stammer wieder zur Verfügung.

Der Respekt vor dem Tabellenfünften, der in den letzten drei Spielen mit zwei Unentschieden und einer Niederlage ein wenig schwächelte, ist jedoch groß. „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe.

Allerdings haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen“, erklärte Kruse. Vor heimischer Kulisse hatten die Travemünderinnen Ende September mit 26:28 verloren, es war eine von bisher zwei Niederlagen in dieser Spielzeit.
 
 
 
 

Zurück