„Raubmöwen” nehmen Hürde in Owschlag

Owschlag - Die Travemünder „Raubmöwen” haben ihren Höhenflug in der 3. Liga fortgesetzt. Im Handball-Landesderby beim TSV Owschlag gewann das Team von Trainer Thomas Kruse mit 30:29 (17:16). Der Coach sagte nach dem zehnten Saisonsieg in der zwölften Partie: „Es war ein enges und hart geführtes Spiel mit vielen Unterbrechungen.” In einer so unruhigen Begegnung komme kaum einmal ein Spielfluss zu Stande. Zufrieden stellte der Coach fest: „Wir haben aber die Ruhe bewahrt.”

Den ersten Treffer erzielte Leonie Wulf (1.), doch Owschlag nutzte die kleinen Fehler in der Travemünder Abwehr gnadenlos aus. Dennoch befand Kruse: „Trotz der 29 Gegentreffer haben wir eine überragende Abwehr gespielt.” Ein Lichtblick war auch das 4:3 (9.) - von Franziska Haupt. Nach ihrer Zwangspause in der Vorwoche konnte sie ihrem TSV nun wieder mit fünf Toren helfen. „Man hat aber gemerkt, dass sie noch gehandicapt war. Die anderen Spielerinnen sind dafür in die Bresche gesprungen”, sagte Kruse. Bis zur Pause lieferten sich beide Teams vor 70 Zuschauern ein enges Duell. Dabei markierte Laura Riehl mit ihrem vierten Tor die 17:16-Halbzeitführung für die „Raubmöwen”.

Zum zweiten Durchgang meinte Kruse: „Wir haben im Angriff unseren Stiefel runtergespielt. Zwar haben wir hinten immer wieder durch eigene Fehler Tore kassiert, doch auch Owschlag hat Schwächen gezeigt.” In der 55. Minute setzte sich Travemünde dann durch Frederikke Lærke auf 27:25 ab. Für Kruse stand fest: „Es war klar, dass wir irgendwann das Spiel an uns reißen.” Mit dem 30:27 (58.) war die Partie zu Gunsten des Tabellenführers entschieden. „Wir hätten das Ergebnis schon im ersten Abschnitt deutlicher gestalten können, am Ende zählt aber nur der Sieg”, sagte Kruse.

Travemünde: Röhr, Pooch - Lærke (8/1), Haupt (5/1), Wulf (5), Riehl, Wessoly (je 4), Schmidt (2), Naleschinski, Kieckbusch (je 1), Stammer, Krey
 
 
 
 

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