Raubmöwen können einen weiteren Neuzugang präsentieren

Lena Reich (24 Jahre, 1,69 m) stößt zu sofort zum Team, welches sich schon in der ersten Phase der Vorbereitung befindet. So standen unter der Woche diverse Leistungstests an. Geboren in Wuppertal ist die sympathische Kreisläuferin erst seit November letzten Jahres in Schleswig-Holstein. Die ausgebildete Physiotherapeutin lebt derzeit in Kiel und hielt sich zuletzt bei den Damen des THW Kiel (Landesliga) fit.

"Ich wollte einfach einmal was Neues sehen, erleben und habe mir mit meiner besten Freundin, die im August nachkommt überlegt, dass wir Richtung Meer ziehen, was bis jetzt die absolut richtige Entscheidung war", so Lena Reich über die Beweggründe, Nordrhein-Westfalen zu verlassen.

Trotz Ihrer noch jungen 24 Jahre bringt sie schon jede Menge Erfahrung mit. So lauteten Ihre letzten Stationen HSG Radevormwald/Herbeck (Oberliga NRW), Mettmann-Sport Handball (Oberliga NRW), Borussia Dortmund (3.Liga) und TB Wülfrath (3.Liga). Zwar warf Sie ein Kreuzbandriss in Dortmund etwas zurück, doch gilt Lena als Kämpferin auf und neben dem Feld.

Der Kontakt kam über die ehemalige Raubmöwe Nina Redder zustande, welche von 2003 bis 2007 das Trikot der Travemünderinnen in der 2. Liga trug, ehe es sie auch nach Nordrhein Westfalen zog. Dort spielte sie bei Mettmann Sport mit Lena zusammen und berichtete Trainer Christoph Nisius von ihren Stärken.

„Nach dem Weggang von Steffi Schöneberg benötigten wir dringend noch eine Kreisläuferin mit Stärken im Abwehrspiel. Nun konnten wir die Lücke schließen und haben zusammen mit Luisa Karau zwei gänzlich unterschiedliche Typen Kreisläufer im Team, was die Möglichkeiten und Flexibilität erhöht. An diese Position können wir nun einen Haken machen", freut sich Nisius über den Neuzugang.

Warum es nun Travemünde wurde, erklärt Lena Reich so: "Die Gespräche mit Teammanager Christian Görs und Trainer Christoph Nisius waren von Anfang an sehr positiv. Besonders das Vereinskonzept mit der Jugendkooperation mit dem VfL Bad Schwartau hat mir direkt gefallen. Ich freue mich auf neue Aufgaben, ehrgeizige junge Mädels und eine spannende Saison als Raubmöwe. Da ich einen flexiblen Job habe, ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen, demnächst nach Lübeck zu ziehen.

Zu der positiven Nachricht gesellt sich jedoch auch eine schlechte. So riss sich Jeannine Bollmann im Aufbautraining nach Ihrem Kreuzbandriss letzten Jahres erneut das operierte Band. Ein schwerer Rückschlag für die DHB-Kader-Spielerin. Der Verein sagte ihr umfängliche Unterstützung während dieser schweren Zeit zu und wird weiter an ihr festhalten und in Zukunft mit ihr planen!
 
 

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