„Raubmöwen“ auch in Staßfurt obenauf?

Lübeck. Heute geht‘s für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Travemünde bereits um neun Uhr mit dem Bus in Richtung Sachsen-Anhalt. Um 16 Uhr wollen die „Raubmöwen“ den sechsten Saisonsieg beim Tabellensiebten HC Salzland in Staßfurt verbuchen.

„Wir wollen unserer Linie treu bleiben. Es ist und bleibt ganz wichtig, dass wir unser Spielsystem durchbringen“, betont TSV-Trainer Thomas Kruse. Am Mittwoch stellte er sein Team zwar auf Salzland ein, betonte aber erneut: „Wir gehen konzentriert an die Sache heran, fokussieren uns jedoch auf unsere Qualitäten.“

Unter der Woche fehlte die vierfache U17-Nationalspielerin Katharina Naleschinski, die lädiert vom DHB-Lehrgang zurückkam. „Katha konnte nicht trainieren und wird aussetzen, zumal sie neben der Knöchelverletzung auch eine Gehirnerschütterung erlitt“, sagte Kruse schon, bevor sich jetzt der Verdacht auf Bänderriss bestätigte. Auch Malin Stammer steht heute nicht zur Verfügung. Die A-Jugendliche knickte beim Training ohne Fremdeinwirkung um. Alle weiteren TSV-Akteurinnen sind jedoch fit und wollen die makellose Auswärtsserie fortsetzen. Die Gastgeberinnen um Maria Häußler (44 Tore) wollen die „Raubmöwen“ stoppen und ihren vierten Sieg feiern.

Unterdessen hat der Berliner TSC seinen Einspruch gegen die Wertung des Travemünder 37:29- Siegs wegen zweier vermeintlich zu unrecht zugeschriebener Tore offiziell zurückgezogen.
 
 
 
 

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