Prima! - Raubmöwen kommen zurück und gewinnen!

mra (Bild) rk (Text)
Lübeck - Starke Leistung, von Anfang an wach und ein zwischenzeitliches Tief gut weggesteckt! Die Raubmöwen haben am Samstag wieder richtig Spaß gemacht, und nach dem Rückzug von Ex-Trainer Christoph Nisius läuft es wieder. Der TSV Travemünde siegte gegen Aufsteiger TSV Wattenbek mit 25:22 (12:14) vor 120 Fans in der Steenkamphalle.

Erst in der dritten Minute jubelte eines der Teams zum ersten Mal. Es waren die Gastgeber, denn Welchert traf zur Führung. Kieckbusch legte eine Minute später nach. 2:0 - das war ein guter Start. Die zweitbeste Wattenbekerin Zellmer glich aus, und doch entwischten die Lübeckerinnen wieder durch zwei Welchert-Tore. Die Gäste kamen wieder ran, stellten auf 6:6. Die Kontrolle bei den Raubmöwen war weg, so dass es bis zur Pause teilweise einen Drei-Tore-Rückstand aufzuholen gab. Zur Halbzeit war alles noch drin - 12:14 aus Sicht der Travemünderinnen.

Die drehten im zweiten Durchgang auf, glichen innerhalb von zwei Minuten aus - Hildebrand und Fehrs sorgten dafür. Danach noch einmal 14:15, und es folgten vier Treffer in Folge (18:15). Das war der wichtige Schritt zum Sieg. Selbst in Unterzahl und Tempogegenstöße passte es. Hart umkämpft war es weiterhin, und doch hielten die Raubmöwen konstant ihren Vorsprung. Und das bis zum Schluss. Der zweite Saisonsieg war perfekt. Großer Jubel bei den arg gebeutelten jungen Raubmöwen und natürlich den Interimstrainern Christian Neubauer und Nils Küssner.

Neubauer sagte danach zu HL-SPORTS: „Eine super Mannschaftsleistung mit einer guten Abwehr und einer gut aufgelegten Torhüterin Hanna Patalas, die 17 Paraden im Spiel hatte. Und man hat gemerkt, dass die Mannschaft den Sieg von Anfang an wollte. Ich kann nur sagen, eine geile Mannschaftsleistung und eine tolle Unterstützung von den Fans.“

Mit dem Erfolg verließen die Travemünderinnen die Abstiegsplätze und stehen nun auf dem neunten Rang. Nächstes Wochenende geht es zum Tabellenzweiten Frankfurter HC.

So spielten die Raubmöwen: Vester, Patalas, Voßbeck (5), Dalinger, Hildebrand (2), Karau (2/1), Kieckbusch (3/1), Welchert (5), Müller-Wendling (2), Adamczewska, Meisner (5/4), Fehrs (1)

Spielfilm: 2:0 (4.), 2:2 (7.), 4:2 (9.), 6:6 (15.), 7:10 (19.), 12:14 (30.), 14:14 (32.), 18:15 (45.), 19:18 (51.), 23:20 (57.), 25:22 (60.)
 
 
 
 

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