Mile widziany - Aus Polens 2. Liga nach Travemünde

Foto: Szymon Wylezol
Lübeck – Sie kam, sie sah, sie trainierte und sie überzeugte: Aleksandra Adamczewska ist der neueste Zuwachs im Schwarm der Travemünder Raubmöwen. Die Außenspielerin wechselt vom polnischen Zweitligisten MTS Zory zu den Raubmöwen und soll mit ihrer Erfahrung die junge Mannschaft von Trainer Christoph Nisius besser machen.

Die Liebe verschlug die 26-jährige Polin nach Norddeutschland, denn Lebensgefährte Przemyslaw spielt für die Hamburg Stealers in der Baseball-Bundesliga. So zog auch „Ola“ nach Hamburg und machte sich auf die Suche nach einem Handballteam. Während der Lübecker Handballtage kam die ausgebildete Lehrerin in Kontakt mit den Raubmöwen und konnte in den Trainingseinheiten voll überzeugen. Die 1,70 m große Spielerin kann auf beiden Außenpositionen eingesetzt werden und soll ihre Erfahrung an die jungen Spielerinnen weiter geben, sie besser machen.

Trainer Nisius freut sich über seinen Neuzugang: „Ola ist eine interessante, menschlich offene und herzliche Spielerin. Sportlich muss sie noch an unser Konzept herangeführt werden, welches sich deutlich von der polnischen Ausbildung unterscheidet. Aber genau das kann sie so gefährlich machen. Wir hoffen, sie fühlt sich trotz der neuen Kultur und Umgebung sehr schnell wohl bei uns.“

Sprachliche Barrieren gibt es nicht. Zum einen „paukt“ Adamczewska regelmäßig die deutsche Sprache, zum anderen ist die neue Kabinensprache Englisch, wie Teammanager Christian Görs bekannte. Menschlich scheint es zu passen, denn „Ola“ freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich hoffe, dass ich neue Erfahrungen sammeln, dass ich eine bessere Spielerin werden und ich wertvoll für das Team sein kann. Ich wünsche mir eine großartige Zeit, in der ich mit dem Handball das machen kann, was ich liebe und dass ich einfach Spaß habe. Ich hoffe, es wird eine gute Saison für Travemünde.“
 
 
 
 

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