Letztes Heimspiel: Raubmöwen empfangen Oldenburg

Foto: 54°/Felix König
Lübeck – Der Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern, die Planungen für die neue Saison gehen im Hintergrund in die heiße Phase. Und doch haben die Travemünder Raubmöwen noch Spiele in der laufenden Saison zu bestreiten, so zum Beispiel am morgigen Abend das letzte Heimspiel der der Saison gegen den Tabellendritten VfL Oldenburg II.

Die Bundesliga-Reserve erlebte in den letzten Wochen ein stetes Auf und Ab. Im Februar und März gab es in fünf Spielen nur einen Sieg, im April holte man gleich zu Beginn zwei Siege und sicherte sich so erst einmal wieder den dritten Platz. Diesen Platz wird die Mannschaft von Trainerin Alexandra Hansel sicherlich auch nach dem Wochenende behalten wollen. Prunkstück des VfL-Teams ist die Defensive, nur Spitzenreiter Hannover-Badenstedt kassierte ein Tor weniger. Dafür läuft es offensiv eher suboptimal, mit durchschnittlich knapp 25 geworfenen Toren gehört Oldenburg in dieser Kategorie uns untere Mittelfeld der dritten Liga. Dennoch ist der Tabellendritte der klare Favorit, nicht nur auf Grund des gewonnen Hinspiels (27:17). Interessant aus Travemünder Sicht: vielleicht kommt es zu einem Schwesternduell auf der Platte. Cara Hartstock, ältere Schwester von Raubmöwe Sophie sowie Tochter von Co-Trainer Thomas und eigentlich im Kader der Oldenburger Bundesliga-Mannschaft, war in den letzten beiden Spielen für die Oldenburger Reserve aktiv und könnte auch am Freitag auflaufen.

Die Raubmöwen wollen für sich einen ordentlichen Abschluss vor heimischen Publikum für die Unterstützung bedanken. Schließlich wird es für sechs Spielerinnen der letzte Auftritt in der Senator-Emil-Possehl-Halle sein, zumindest im Travemünder Trikot. So werden nach dem Spiel Jana Gläfke (geht nach Nürtingen), Steffi Schoeneberg (nach Nellingen/HL-SPORTS berichtete), Hanna Belgardt, Carlotta Jochims, Laura Neu und Mirlinda Hani (alle wegen studientechnischen beziehungsweise aus beruflichen Gründen) verabschiedet. Dazu will man die beiden Niederlagen des letzten Wochenendes vergessen machen und die Geduld der vielen Stammzuschauer mit einer guten Leistung belohnen. Ob es zum Sieg reicht, wird dann das Spiel zeigen. Zumal zumindest die ganz jungen Raubmöwen auch das Viertelfinal-Rückspiel mit der A-Jugend des VfL Bad Schwartau am Sonntag im Hinterkopf haben werden. Personell stehen noch eine Fragezeichen. Neben den Langzeitverletzten Jeannine Bollmann und Lorena Jackstadt wird auf jeden Fall Malin Stammer grippekrank ausfallen.
 
 
 
 

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