Höhenflug der „Raubmöwen“ geht weiter

Mit Vollgas zum 15. Saisonsieg: Auch Nina Schmidt beteiligte sich am Travemünder Torreigen, traf zweimal ins TSC-Netz. © Felix König
Lübeck. Die „Raubmöwen“ lassen nicht locker: Nach ihrem überzeugenden 35:22 in Altlandsberg setzten die Drittliga-Spitzenreiterinnen die Torejagd auch zu Hause fort und fegten die Handballerinnen vom Berliner TSC mit 36:18 (22:7) aus der „Steenkamp-Hölle“.

TSV-Coach Thomas Kruse hatte vorab zwar vor der unberechenbaren Spielweise der abstiegsbedrohten Hauptstädterinnen gewarnt. Aber da seine Sieben sich ihrer Qualitäten bewusst war und die taktischen Vorgaben nach verteilter Startphase konsequent umsetzte, stand der hochverdiente Sieger bereits nach knapp 20 Minuten fest. Aus einem 4:4 (6.) hatten die Travemünderinnen im Eiltempo und mit vielen gelungenen Spielzügen ein 15:4 (18.) gemacht. Und nachdem zur Halbzeitpause sogar eine 15-Tore-Führung zu Buche schlug, lobte Kruse: „Das kam nicht von ungefähr. Wir haben den Fokus — wie besprochen — voll auf uns und unsere Stärken gelegt und alle Aufgaben als Team clever gelöst.“

Auch wenn die Torejagd von Riehl, Haupt, Lærke & Co. nach dem Seitenwechsel etwas ins Stocken geriet, so dass die zweite Halbzeit „nur“ mit 14:11 gewonnen wurde, befand Kruse nach dem Abpfiff: „Das war ein gelungener Härtetest vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Frankfurt und Buxtehude.“ Und er nahm durchaus erfreut zur Kenntnis, dass sich Buxtehude II gestern ein 26:31 gegen die TSG Wismar leistete.

TSV Travemünde: Pooch, Röhr - Riehl (10), Haupt (10/2), Lærke (6), Wulf (4), Schmidt, Naleschinski, Kieckbusch (je 2), Stammer, Wessoly.

Beste Werferin Berliner TSC: Priolli (6/1).

Zeitstrafen: 2 - 7. Siebenmeter: 2/2 - 2/3.

Spielfilm: 2:0 (2.), 4:4 (6.), 15:4 (18.), 19:6 (24.), 22:7 (30.) - 25:9 (36.), 29:12 (44.), 33:13 (51.), 35:18 (60.), 36:18 (60.).
 
 
 
 

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