Ein Arbeitssieg für die „Raubmöwen“

Staßfurt - Nachdem Travemündes „Raubmöwen” zuletzt den Frankfurter HC im Verfolgerduell bezwungen hatten, feierten die TSV-Handballerinnen von Trainer Thomas Kruse einen weiteren Sieg. Mit dem 35:29 (18:18) beim Neuling HC Salzland 06 wurde der zweite Platz gefestigt.

Anfangs war das Aufeinandertreffen der Aufsteigerinnen aus Staßfurt und der Absteigerinnen aus Lübeck ausgeglichen. Bis zum 9:9 (13.) konnte keine der Mannschaften eine Führung ausbauen. Erst in der 14. Minute gelang es Franziska Haupt und Leonie Wulf, eine kleine Serie von drei Toren zu starten, so dass die „Raubmöwen” 12:9 (17.) führten. Dass es später mit einem 18:18 in die Pause ging, machte Coach Kruse am unorganisierten Defensivverhalten seiner Sieben fest und meinte: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so ganz den Zugang zu unserer Abwehr gefunden und dadurch natürlich zu viele Treffer kassiert. Immerhin haben wir im Angriff aber so diszipliniert gespielt, dass Salzland keine Chance hatte, sich abzusetzen.”

Die zweite Hälfte der insgesamt sehr ruppigen Partie (zwölf Zeitstrafen und zwei Rote Karten) fügte sich spielerisch anfangs nahtlos an den ersten Durchgang. Erst beim 22:23-Rückstand (39.) konnten die Raubmöwen wieder ein Zeichen setzen und zogen über ein 27:24 (46.) vorentscheidend auf 32:27 (55.) davon.

„Wir mussten einfach ruhig bleiben, unser Spiel weiter diszipliniert fortführen und versuchen, aktiver zu verteidigen”, lauteten Kruses Vorgaben für die zweite Halbzeit. Trotz der Roten Karten für „Leo” Wulf (dritte Zeitstrafe) und Rosa Gahl (nach grobem Foul) in der Schlussphase konnte der TSV-Express seine Führung noch weiter ausbauen. Mit dem Schlusspfiff gönnte sich Frederikke Lærke (mit zehn Toren treffsicherste „Raubmöwe”) sogar noch den Luxus, per Siebenmeter an HC-Keeperin Lorf zu scheitern.

Travemünde: Röhr, Pooch - Lærke (10/6), Haupt (8/2), Wulf (6/1), Riehl, Schmidt (je 4), Kieckbusch, Wessoly, H. Gahl (je 1), R.Gahl.
Siebenmeter: 7/4 -12/9.
Zeitstrafen: 5-7.

 
 
 
 

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