Dritter Anlauf zum Drittliga-Derby

Aller guten Dinge sind drei — das hoffen zumindest die treuen Fans der jungen Travemünder Drittliga-Handballerinnen: Heute um 19.30 Uhr laufen die „Raubmöwen“ zum zuvor bereits zweimal verlegten Hanseaten-Derby gegen die TSG Wismar auf. Und dabei hofft TSV-Trainer Olaf Schimpf im vierten Saisonspiel am Steenkamp auf den dritten Heimsieg. Allerdings gibt er zu bedenken: „Auch wenn die TSG zuletzt gegen Oyten nach einem 16:16-Pausenstand mit 22:33 einging und mit 4:8 Punkten zwei Plätze hinter uns liegt, ist das eine wesentlich stärkere Truppe, als es die Tabelle vermuten lässt.“ Auch der Quervergleich zum TV Oyten, wo die neuformierten Travemünderinnen zum Saisonstart souverän mit 30:23 gewannen, ist für den 47-Jährigen „wenig hilfreich“: „Denn die hatten uns offenbar für eine Schülermannschaft gehalten und deshalb total unterschätzt . . .“

Heute Abend rechnet Schimpf mit einem „reinen Kampfspiel“, bei dem er im Vergleich zum jüngsten 19:29 in Owschlag personell etwas besser bestückt ist. Die zuletzt wegen eines DHB-Lehrgangs bzw. einer Klassenfahrt fehlenden Pia Dalinger und Marthe Nicolai sind wieder dabei, so dass der TSV-Kader bis auf die langzeitverletzten Jochims, Bollmann und Popiol eigentlich komplett ist.

Eine willkommene Trainingseinheit war für einige Bad Schwartauer „Jung-Raubmöwen“ das mit 34:22 (16:7) gewonnene Oberliga-Heimspiel der VfL-A-Jugend gegen die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen. Dabei konnte Schimpf ein paar neue taktische Varianten ausprobieren, ließ zum Beispiel Steffi Schoeneberg als „Vorgezogene“ in der Deckung spielen. Und im Angriff baut er auch heute vor allem wieder auf die erst 17-jährige Rückraum-Rechte Freya Welchert, die bei ihren letzten beiden Drittliga-Einsätzen in Henstedt und Owschlag mit je vier Toren zu den Travemünder Aktivposten zählte.
 
 
 
 

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