Angstgegner? „Das juckt die Mädels nicht“

Steht heute vor ihrem Drittliga-Debüt im Trikot der Raubmöwen: Lara Fischer (17). © König
Lübeck. Gestern noch war er geschäftlich auf dem Münchner Oktoberfest, heute will Olaf Schimpf Travemündes Handball-Frauen zum ersten Drittliga-Heimsieg führen. Und das im Schleswig- Holstein-Duell gegen Nord Harrislee (16.30 Uhr, Steenkamp).

„Das wird eine sehr intensive Partie, mit einem engen Ausgang, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, meint der TSV-Coach. Denn es wird ein Duell der Teenager. Harrislee hat ebenfalls einen Umbruch hinter sich, setzt wie Travemünde (Durchschnittsalter: 17,75 Jahre) vornehmlich auf Talente. Und alle kennen sich aus Jugend-Spielen. Dass die Raubmöwen gegen die Nordlichter (mit Ex-Travemünderin Kieckbusch) eine Negativbilanz aufweisen, seit 2006 in 14 Duellen nur viermal siegten, „juckt die Mädels überhaupt nicht. Es ist ja eine komplett neue Truppe“ (Schimpf).

Der 46-Jährige prophezeit sogar ein Spiel mit Frustrationspotential, „denn Torhüterinnen und Abwehr sind top. Da wird das Team siegen, das am Ende die bessere Energie hat.“ Rückraumspielerin Lara Fischer (17) steht dabei vor ihrem Drittliga-Debüt. Fehlen wird Keeperin Lorena Jackstadt (18), die per Zweitspielrecht für Oberligist HSG Jörl zwischen den Pfosten stehen wird. Dafür rückt Hanna Patalas (15) in den Kader. Schimpf: „Die Mädels freuen sich riesig auf das Spiel, egal ob nun 100, 200 oder 300 Zuschauer kommen.“
 
 
 
 

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